Rissesanierung

Risse sind eine normale, für den Baustoff Beton spezifische Erscheinung. Sie können selbst trotz großer Sorgfalt bei Entwurf und Ausführung nicht vollständig vermieden werden.

Wegen besonderer Schadstoffbelastungen bzw. außergewöhnlicher Nutzungsbedingungen kann jedoch auch bei geringeren Rissbreiten das Füllen der Risse notwendig werden.

Wir verarbeiten überwiegend Produkte der Firma Remmers Baustofftechnik GmbH.

Anwendungsbereiche für Rissesanierung

  • Fassadensanierung
  • Betonwände
  • Plattenbeläge
  • Terrassen
  • Balkone

Rissursachen

Risse im Frischbeton entstehen durch rasche Volumenverminderung der oberflächennahen Betonschicht im Zuge der Austrocknung (Schwinden).

Risse im erhärteten Beton entstehen bei Überschreitung der Zugfestigkeit durch Eigenspannungen, Zwang und äußere Belastung.

Risse werden unterschieden in:

Oberflächennahe Risse, die meist nur wenige Zentimeter tief sind und sich im Laufe der Erhärtung des Betons oft wieder schließen und in Trennrisse, die wesentliche Teile des Querschnittes erfassen oder das Bauteil ganz durchtrennen. Neben der Korrosionsgefahr für die Bewehrung stellen Trennrisse Fließwege für anstehendes Wasser dar.

Methoden

Der Rissinjektion sowie die Auswahl des Materials werden in Abhängigkeit von den genannten Kriterien festgelegt. Mit einer Rissinjektion können verschiedene Ziele erreicht werden:

  • Schließen
  • Abdichten
  • Dehnfähiges Verbinden
  • Kraftschlüssiger Verbinden